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SEH Lösungen für das sichere Drucken im Netz

Spezielle Lösungen für bestimmte Netzwerkmedien (Glasfaser, WLAN)

Die unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften der gängigen Netzwerkmedien – Kupfer, Glasfaser und WLAN - bedingen spezifische Sicherheitsrisiken:

Kupfer

Die Datenübertragung erfolgt elektromagnetisch über Kupferkabel. Elektronische Geräte und Netzwerkkabel strahlen elektromagnetische Wellen ab (Stör-Strahlung). Darin sind  auch die übertragenen Informationen enthalten. Dieses Phänomen der „bloßstellenden Abstrahlung“ nutzen Hacker für das Mitlesen von Daten im Netz. Spezielle Abschirmungen und Entstörungsaufwendungen können das verhindern.

SEH Lösungen für das sichere Drucken im Netz mit Kupferkabel:

Wirksame Druckdatenverschlüsselungsverfahren (TLS/SSL) sollten verwendet werden, um Daten abhörsicher vor Angreifern zu schützen.

Glasfaser

In Glasfasernetzen erfolgt die Datenübertragung optisch (daher engl. Fiber Optics) mittels der so genannten Totalreflexion, bei der Licht nahezu verlustfrei reflektiert, also „geleitet“, wird (Lichtwellenleiter, LWL-Technologie). Da bei dieser Technologie keine elektromagnetische Abstrahlung entsteht, gilt sie als abhörsicher. Ein „Anzapfen“ des Kabels lässt sich aufgrund der daraus resultierenden Dämpfung umgehend feststellen.

SEH Fiber Optic Print Servers

SEH Lösungen für das sichere Drucken in Glasfasernetzen

Mit abhörsicheren Glasfaserverbindungen bis an den Drucker (Fiber-to-the-Desk, FTTD) profitiert der Netzwerkdruck von der Sicherheit bei der Datenübertragung. SEH bietet das weltweit umfassendste Portfolio sowohl an internen als auch an externen Printservern. Mit solchen Lösungen können Anwender ein auf Glasfaser basierendes Sicherheitskonzept bis zum Drucker umsetzen.

WLAN

WLAN (Wireless Local Area Network) basiert auf der Funktechnologie, in der Regel nach einem Standard der IEEE 802.11-Familie. Es gibt kein Kabel, das manipuliert werden kann. Stattdessen besteht die Datenübertragung an sich komplett aus Funkwellen. Um Daten im WLAN zu schützen, sind zwei Faktoren wichtig:

  • Die Authentifizierung des Netzteilnehmers am Access Point.
  • Die Verschlüsselung der Daten. Die zurzeit gebräuchlichsten WLAN-Verschlüsselungstechniken sind WEP und WPA bzw. WPA2.
    • WEP (Wired Equivalent Privacy, IEEE-Standard 802.11): Diese Verschlüsselungsmethode basiert auf dem RC 4 Algorithmus und gilt mittlerweile nicht mehr als sicher, ist jedoch noch weit verbreitet.
    • WPA und WPA2 (Wi-Fi Protected Access): WPA nimmt in Teilen den neuen Sicherheitsstandard 802.11i vorweg, um die bekannten Sicherheitslücken von WEP zu schließen. Der vollständige IEEE-Standard 802.11i ist mit WPA2 umgesetzt, das zudem mit dem noch sichereren Verschlüsselungsalgorithmus AES (Advanced Encryption Standard) arbeitet. WPA bzw. WPA2 sind zurzeit die modernsten, sichersten und am weitesten verbreiteten Verschlüsselungsstandards für WLAN.
WLAN-Verschlüsselungsstandard Verschlüsselungsalgorithmus Authentifizierung
WEP RC4 statische Schlüssel
WPA (Personal Mode) RC4 Passwort (8-63 ASCII-Zeichen) PSK (64 hexadezimale Zeichen)
WPA (Enterprise Mode) RC4 EAP nach 802.1X
WPA2 (Personal Mode) AES-CCMP Passwort (8-63 ASCII-Zeichen) PSK (64 hexadezimale Zeichen)
WPA2 (Enterprise Mode) AES-CCMP EAP nach 802.1X

SEH Lösungen für das sichere Drucken in drahtlosen Netzen:

SEH WLAN Printserver sind hochwertige Geräte für professionelle drahtlose Netze. Sie unterstützen mehrere Authentifizierunsverfahren: Cisco LEAP, EAP-MD5, EAP-TLS, EAP-TTLS, PEAP und EAP-FAST. Außerdem verfügen sie über die aktuellen WLAN-Verschlüsselungsstandards der IEEE 802.11-Familie (WEP, WPA/WPA2).

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