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Tech?Update!: Windows 7 und Snow Leopard

In diesem Jahr brachten sowohl Apple als auch Microsoft neue Versionen ihrer jeweiligen Betriebssysteme, Mac OS X und Windows, auf den Markt. Gemeinsam ist beiden, dass es sich um die jeweils siebte Version der Betriebssysteme handelt und dass in beiden Fällen nach Aussage der Hersteller nicht neue Features und Funktionen im Vordergrund stehen, sondern die Verbesserung der Performance allgemein und der bestehenden Applikationen und Funktionen im Besonderen. Wir beleuchten im Folgenden die wichtigsten Änderungen und die Auswirkungen auf das Drucken im Netz unter Windows 7 und Snow Leopard.

Microsoft Windows 7: Der Start in den Markt
Knapp drei Jahre nach Windows Vista machte Microsoft am 22. Oktober 2009 den Nachfolger Windows 7, entwickelt unter den Codenamen "Vienna" und "Blackcomb", weltweit verfügbar. Während Vista mit über 1.000 neuen Funktionen und Erweiterungen aufwartete und von Anfang an von viel Kritik begleitet wurde, fallen die Neuerungen bei Windows 7 deutlich schlanker aus und bügeln nach Ansicht vieler Kommentatoren so manche Scharte des Vorgängers aus. Bill Gates selbst gab die Losung aus, Windows 7 solle anwenderfreundlicher werden. Windows 7 ist quasi als fokussierteres Upgrade von Vista konzipiert, braucht keine leistungsfähigere Hardware als Vista und ist kompatibel mit allen Vista-Applikationen. Wer Vista auf seinem PC installiert hat, kann also relativ einfach zu Windows 7 aufrüsten, während XP-Anwender mit dem üblichen Migrationsaufwand zu Windows 7 wechseln müssen. Bei der Entwicklung war zudem eine verbesserte Performance eins der wichtigen Ziele und die Experten vermelden anerkennend, dass Windows 7 als erstes Windows-Betriebssystem vollständig Netbook-fähig ist. Während Vista nur verhaltene Akzeptanz erfuhr, gibt es auf Windows 7 einen regelrechten Run. Selbst Amazon UK, das Mutterland Harry Potters, vermeldete, dass die Vorbestellungen für Windows 7 alle bisherigen Rekorde brachen - selbst den für den letzten Harry Potter-Band "The Deathly Hallows" (dt. Die Heiligtümer des Todes).

Windows 7 und das Drucken im Netz
Mit Windows Vista führte Microsoft eine neue Druckarchitektur ein, die XML Paper Specification (XPS). Diese ist bei Windows 7 mit dem aktuellen XPS Essentials Pack auf den neuesten Stand gebracht. Insbesondere der XPS Viewer ist für Windows 7 aufpoliert worden und bietet nun verbesserte Suchfunktionen, die Möglichkeit der digitalen Signatur sowie der Definition von Zugriffsrechten (z. B. Berechtigung zum Öffnen, Drucken, Kopieren oder Signieren verteilen). Außerdem bietet Windows 7 jetzt mit dem "Location-aware-Printing" (dt. etwa: umgebungsbewußtes Drucken) eine Funktion, die in puncto Drucken wirklich anwenderfreundlich ist: Wird beispielsweise ein Notebook in der Firma und zu Hause genutzt - also in zwei Umgebungen mit unterschiedlichen Druckern - so erlaubt das System für jedes Netz die Konfiguration des jeweiligen Standarddruckers sowie der weiteren verfügbaren Drucker und stellt sie entsprechend automatisch bereit, sobald das Notebook in einem der Netze angemeldet ist.

Apple Snow Leopard (Mac OS X v10.6): Fokus auf mehr Performance
Während Snow Leopards Vorgängerversionen Tiger und Leopard jeweils mit an die 150 bzw. 300 neuen Leistungsmerkmalen antraten, ist die "keine-neuen-Features"-Strategie für Snow Leopard etwas Neues aus dem Hause Apple. Daher auch der Name, "Snow Leopard", der sich direkt auf den Vorgänger bezieht. Ursprünglich sollte diese Version "nur" ein Upgrade für den Vorgänger Leopard sein, hat sich aber in den immerhin knapp zwei Jahren Entwicklungszeit zur Upgrade-Version für alle Intel-basierten Macs gemausert. Vor allem vollzieht Apple mit Snow Leopard weitgehend die Umstellung auf 64bit-Architekturen. So unterstützt das neue System nur die aktuelle Intel-basierte Mac-Produktpalette, die Power PC-Architektur wird nicht mehr unterstützt. Laut Apple liegt der Fokus eindeutig auf der Verbesserung der Performance, besonders der Schnelligkeit, der Effizienz und auch einigen Sicherheitsmerkmalen. Die Anzahl der visuellen Veränderungen ist dagegen wirklich sehr überschaubar.

Was ändert sich also für den Anwender? Einige Tester berichten vom schnelleren Herauf- und Herrunterfahren mit diesem System, die Installation geht schneller und einfacher und auch das Time Machine Backup ist schneller erstellt als unter der Vorgänger-Version. Zudem nimmt Snow Leopard weniger Raum auf der Festplatte ein. Apple verspricht hier ein Plus von 7 GB, Tester berichten aber auch von deutlich mehr Platz. Es gibt nun eine energiesparende "Wake-up-on-Demand"-Funktion und Microsoft Exchange-Unterstützung für Mail, Adressbuch und die Kalenderfunktion iCal - allerdings gilt dies nur für Microsoft Exchange 2007, ältere Versionen unterstützt Snow Leopard nicht.

Snow Leopard ist mit mancher noch von Leopard-Anwendern häufig genutzter Software nicht mehr kompatibel, darunter das Windows-Virtualisierungsprogramm Parallells Version 3.0. Eine Liste inkompatibler Software hält Apple hier bereit. Insgesamt sind die Expertenstimmen zu Snow Leopard überwiegend positiv.

Apple Snow Leopard und das Drucken im Netz
Viel Lob gab es besonders für das intelligente Druckertreibermanagement von Snow Leopard. Zwar werden bereits installierte Treiber für Drucker und Scanner nicht mehr unterstützt, aber schon bei seiner Installation lädt Snow Leopard automatisch alle in letzter Zeit über den Rechner genutzte Druckertreiber ebenso wie alle im Netz verfügbaren Treiber. Also lädt das System nicht mehr einfach alle Druckertreiber, sondern nur für die vom Anwender über den genutzten Rechner tatsächlich angesteuerten und verfügbaren Drucker, Scanner und MFPs. Sollte ein neuer, bisher unbekannter Drucker aufgefunden werden, lädt Snow Leopard bei bestehender Internet-Verbindung automatisch den benötigten Druckertreiber herunter. Natürlich können Nutzer, wenn sie wollen, auch alle Druckertreiber herunterladen. Allerdings sind einige Experten der Meinung, dass ein Großteil des geringeren Festplattenvolumens, das Snow Leopard im Gegensatz zu seinem Vorgänger benötigt, auf genau dieses intelligente Druckertreibermanagement zurück zu führen ist. Obwohl viele Hersteller wie HP und Epson Druckertreiber für Snow Leopard beigesteuert haben, ist die Treiber-Unterstützung noch nicht für alle Druckermodelle gegeben.

Für die verbesserte Druckertreiber-Unterstützung zeichnet das neue CUPS, Version 1.4, verantwortlich. Die Netzwerkperformance des neuen Systems insgesamt ist verbessert und Kerberos wird auch unterstützt. Die neue CUPS-Version basiert übrigens auf der neuen Version des Internet Printing Protokolls, IPPv2.1.

SEH-Unterstützung für Windows 7 und Snow Leopard

Unsere gesamte Produktpalette für Netzwerkdrucklösungen, Printserver und Print Appliances wie die ISD-Modelle, ermöglichen das einfache und sichere Drucken sowohl in Windows-Betriebssystemen als auch in Mac-Netzen - letzteres hat SEH von Anfang an in vollem Umfang unterstützt. Natürlich haben wir die neuen Versionen der jeweiligen Betriebssysteme schon mit unseren Lösungen getestet und können auch diesmal bestätigen, dass unsere Produkte mit ihnen völlig kompatibel sind. Sie können mit unseren Printservern und Intelligent Spooling Devices also genau so komfortabel unter Windows 7 und Snow Leopard drucken wie zuvor!

Weiterführende Informationen zu den neuen Betriebssystem-Versionen von Microsoft und Apple finden Sie im Internet:

Microsoft Windows 7:
Microsoft: http://www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/
CNET News: Windows 7 Review (inkl. Vergleich zwischen Windows XP, Vista und 7)
CNET News: FAQ: Buying the right Windows 7 upgrade
Wikipedia: Microsoft Windows 7
Windows-7-Forum.Net http://www.windows-7-forum.net/
ZDNet: Special Windows 7

Apple Snow Leopard:
Apple: Mac OS X Snow Leopard
Ars Technica: Mac OS X 10.6 Snow Leopard: the Ars Technica review
Macwelt: Mac-OsX 10.6 Snow Leopard - erster Test
Macwelt: Mac-OS X Snow Leopard: 15 besondere Details
Netzwelt: Mac OS X Snow Leopard

Vergleich Windows 7 vs. Snow Leopard

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